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Religiöser Alltag und Werte im Islam

Aiman A. Mazyek als Referent beim Campus Symposium

 

„Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ stellte der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff anlässlich des 20. Jahrestag der deutschen Einheit fest. In vielen Talkrunden wurde bisher versucht, diesen Satz zu interpretieren. Innerhalb der Bevölkerung und selbst innerhalb der Parteien gibt es gegensätzliche Standpunkte zu diesem Thema. Für den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, ist jedoch klar, dass der Islam zu Deutschland gehört. Am Freitag, 9. September, wird Mazyek auf dem Campus Symposium in einem Interview über das muslimische Leben in Deutschland sprechen.

 

Sein Werben für den Islam ist durch die mediale Berichterstattung über den IS-Terror und Pegida nicht einfacher geworden. Gerade deswegen ist Aiman Mazyek derzeit Dauergast in Talkshows und immer zur Stelle, wenn es um die Belange des Islams geht. Auch wenn der Zentralrat der Muslime in Deutschland nur einen kleinen Teil der etwa vier Millionen deutschen Muslime vertritt, der öffentlichen Wahrnehmung kann er sich gewiss sein. Ein großes mediales Echo löste der Medienberater Mazyek erst kürzlich durch seine Gesprächseinladung an AFD-Chefin Frauke Petry aus.

 

Aiman A. Mazyek wurde 1969 in Aachen geboren. Nach dem Abitur (1989) in Aachen studierte er Arabistik in Kairo, von 1992 bis 1997 Philosophie, Ökonomie und Politischen Wissenschaften in Aachen (MA). Zwischen 1993 und 1998 absolvierte er zudem eine Reihe von Islamstudien bei anerkannten Wissenschaftler und Theologen. Mazyek war mehrere Jahre Delegierter (2007 - 2011) der alljährlich in Kairo von der ägyptischen Regierung ausgerichteten internationalen Islamkonferenz.

 

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