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Zukunft der Medien bekommt beim Campus Symposium eine Plattform für Diskussion

Der Digitalisierung kann keiner mehr aus dem Weg gehen. Sie bestimmt die Art, wie wir leben, arbeiten, konsumieren - und kommunizieren. Gerade die Medienwelt befindet sich in einem rasanten Wandel, der eine komplett neue Mediengesellschaft hervorbringt. Aber wo liegen die Chancen und Schwierigkeiten und wo die Herausforderungen? Antworten auf diese Fragen werden beim diesjährigen Campus Symposium am 6. und 7. September gesucht.

Beim diesjährigen Symposiums-Thema „Digitalisierung“ spielt die Zukunft der Medien eine große Rolle. Das Smartphone ersetzt die Tageszeitung, Algorithmen produzieren Texte, jeder bekommt seinen eigenen Nachrichtenkanal - die Weichen für diese Entwicklung sind längst gestellt. Jüngere Generationen, Born Digitals oder auch Digital Natives genannt, sorgen für eine neue sich wandelnde Medienrezeption. Nachrichten werden, in 140 Zeichen komprimiert, schnell unterwegs gelesen und Fernsehen guckt man, wenn überhaupt, zur Unterhaltung nebenbei: der Status des „Second Screen“ der früher dem gleichzeitig benutzten Smartphone oder Tablet zugekommen ist, ist längst auf den Fernseher übergegangen.

 

Informationen müssen sofort und überall verfügbar sein, Schnelligkeit scheint vielerorten mehr zu zählen, als genaue Recherche. Was macht das aber mit dem Journalismus? Wie verändert sich unser Zugang zu Informationen, wenn Facebook entscheidet, welche Nachrichten uns interessieren könnten? Welche Zukunft haben Zeitungen, Radio und Fernsehen überhaupt noch? „Die Medienbranche ist dabei, langfristige Lösungen zu finden, um das Interesse der Gesellschaft neu zu wecken, „weiß CS-Geschäftsführer Christoph Neumann, „allerdings haben digitale Abomodelle bislang noch keinen durchschlagenden Erfolg gehabt. Dennoch steht fest: die Zukunft ist online, wer dabei sein will, muss jetzt handeln.“

 

Um diese Frage zu klären, haben Neumann und sein Team Experten aus der Medienbranche für eine Diskussionsrunde zum Thema Zukunft der Medien eingeladen, darunter den ARD-Washington-Korrespondenten Dr. Jan Philipp Burgard, Carli Underberg von der Bild-Gruppe und Prof. Dr. Christoph Moss von der ISM:

 

Dr. Jan Philipp Burgard, in Iserlohn geboren und aufgewachsen, arbeitet als ARD-Korrespondent in den USA und ist stellvertretender Studioleiter des ARD-Studios in Washington. Der Journalist und Autor veröffentlichte zuletzt sein Buch „Ausgeträumt, Amerika? Unterwegs in einem gespaltenen Land“, für das er mehr als ein Jahr lang durch Amerika reiste und mit vielen Menschen sprach. Er wird live aus Washington zugeschaltet. 


Carli Underberg ist seit September 2017 stellvertretender Chefredakteur Sport der Bild-Gruppe. Der Hamburger startete bei Sport Bild seine journalistische Karriere und war dort unter anderem Reporter für internationalen Fußball. 2014 wechselte er als Chefredakteur zum Tennis-Magazin und Golf-Magazin, bevor er im November 2016 als Sport-Ressortleiter zur Bild zurückkehrte. Underberg ist verantwortlich für die digitalen Plattformen bild.de/sport und sportbild.de sowie die Video- und Social Media-Aktivitäten.

Prof. Dr. Christoph Moss ist Professor für Kommunikation und Marketing an der International School of Management. 2008 gründete er die Newsroom-Agentur Mediamoss. Zuvor war er Verantwortlicher Redakteur beim Handelsblatt und Leiter der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten.

„Die Digitalisierung der Medienlandschaft ist ein gesellschaftlich wie wirtschaftlich wichtiges Thema, denn er verändert das Bild der Menschen von der Welt, im Negativen, wie im Positiven. Auch der Zugang von Unternehmen zu ihren Zielgruppen ist heute ein ganz anderer, als noch vor zehn Jahren – er ist durch soziale Medien direkter, aber auch arbeitsintensiver geworden, schafft völlig neue Berufsfelder und erfordert völlig neue Fertigkeiten.“